Durch Gefäßstenosen (Engen in den Arterien der Gefäße) können z. B. im Bein starke Schmerzen auftreten. Diese treten zunächst bei Belastung auf und bessern sich in Ruhe; dies ist die so genannte Schaufensterkrankheit (pAVK II).
Später, mit Fortschreiten der arteriellen Verschlusskrankheit, treten die Schmerzen bereits in Ruhe, besonders nachts, auf (pAVK III). Bereits in diesem Stadium, spätestens jedoch beim Auftreten von offenen Stellen und Geschwüren (Stadium IV) ist das Bein akut bedroht. Bei Rauchern wird dies im Volksmund als Raucherbein bezeichnet. Ohne Behandlung droht die Amputation.
Durch Angiographie können Gefäßengen – in den Stadien II bis IV – mit einem Ballon aufgeweitet werden. Dadurch wird die Durchblutung akut verbessert und die Amputation kann meist vermieden werden bzw. die Schmerzen werden beseitigt.