Patienteninformation: Klinikum Landshut

Patienteninformationen

Internistische Erkrankungen bei Schlafapnoe

  • Hoher Blutdruck (ca. 45% d. Patienten)
  • Schwer behandelbarer Hochdruck (ca. 80%)
  • Herzkranzgefäßverengung (ca. 25% )
  • Erhöhtes Herzinfarktrisiko (ca. 32% zwischen 24 und 6 Uhr)
  • Herzmuskelschwäche (ca. 50%)
  • Erhöhtes Schlaganfallrisiko (ca. 60%)
  • Herzrhythmusstörung
  • Lungenhochdruck (ca. 45%)
  • Diabetes mellitus (verschlechterte Insulinwirkung, höheres Diabetes-Risiko bei Männern)

Eine Schlafapnoe wird durch eine nächtliche Überdrucktherapie mittels CPAP-Gerät und Maske behandelt. Ziel ist dabei die Beseitigung des Atemstillstands und damit eine Normalisierung des Schlafs. Für spezielle Erkrankungen wie Atemversagen bei chronischer Bronchitis, Lungenfibrosen, Muskelerkrankungen und Atmungsstörungen bei Herzschwäche stehen alle derzeit möglichen modernen Beatmungsverfahren zur Verfügung.

Daneben sind für die Behandlung der Schlafapnoe Allgemeinmaßnahmen wie Gewichtsreduktion, Vermeiden von abendlichem Alkoholgenuss oder Einhalten eines regelmäßigen Schlafrhythmus wichtig.

Links:
Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin