Kurzportrait: Klinikum Landshut

Kurzportrait

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,

Patienten mit einer fortgeschrittenen nichtheilbaren Erkrankung leiden oft unter Schmerzen und anderen belastenden Symptomen, wie Übelkeit, Erbrechen, Atemnot, Obstipation und Verwirrtheit. Die Lebensqualität kann durch psychische, soziale oder spirituelle Sorgen beeinträchtigt sein. Oberstes Ziel der Betreuung ist dann die Verbesserung und Erhaltung der Lebensqualität der Patienten durch schmerz- und symptomlindernde Maßnahmen, um ein erfülltes und möglichst beschwerdefreies Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Der interdisziplinäre palliativmedizinische Dienst am Klinikum Landshut bietet eine Mitbetreuung von Patienten während des stationären Aufenthaltes auf allen Stationen des Klinikums an. Es werden Patienten betreut, deren medizinische und psychosoziale Situation eine intensivere Begleitung durch ein spezialisiertes Team (Ärzte, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Psychotherapeuten, Seelsorger) erfordert. Die Betreuung erfolgt, ohne dass eine Verlegung auf eine andere Station erforderlich ist. Vorrangiges Ziel dieses Teams ist es, eine Weiterbetreuung zu Hause, bei Bedarf im Rahmen der spezialisierten ambulanten palliativmedizinischen Versorgung (SAPV) oder in einer anderen (Pflege-) Einrichtung, z. B. einem Hospiz zu ermöglichen. In unserer Arbeit orientieren wir uns an dem Motto der Begründerin der modernen Palliativmedizin und Hospizbewegung, Cicely Saunders:

"Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben."

Dieses Angebot richtet sich nicht nur an Patienten mit einer Krebserkrankung, sondern auch an Menschen mit anderen fortgeschrittenen nicht mehr heilbaren Erkrankungen, die an belastenden Beschwerden leiden.

Sprechen Sie uns an, wir sind gerne für Sie da!