Zurück in den Takt: Vortragsabend über Vorhofflimmern

Klinikum und AOK laden zum Herzabend am 10. November ein

Wenn das Herz in Turbulenzen gerät, steckt oft Vorhofflimmern dahinter. Wieso es so wichtig ist, Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen und welche Behandlungsmöglichkeiten den Betroffenen zur Verfügung stehen, darüber informieren Ärzte und Experten beim Herzabend am Donnerstag, 10. November. Im Rahmen der diesjährigen Herzwochen laden das Klinikum Landshut und die AOK Landshut-Kelheim ab 18 Uhr in den Räumlichkeiten der AOK, Luitpoldstr. 28 in Landshut.

Wenn das Herz in Turbulenzen gerät, steckt oft Vorhofflimmern dahinter. Wieso es so wichtig ist, Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen und welche Behandlungsmöglichkeiten den Betroffenen zur Verfügung stehen, darüber informieren Ärzte und Experten beim Herzabend am Donnerstag, 10. November. Im Rahmen der diesjährigen Herzwochen laden das Klinikum Landshut und die AOK Landshut-Kelheim ab 18 Uhr in den Räumlichkeiten der AOK, Luitpoldstr. 28 in Landshut.

Vorhofflimmern ist die häufigste Rhythmusstörung des Herzen: Schätzungsweise 1,5 bis zwei Millionen Deutsche leiden an dieser Erkrankung. Vorhofflimmern zeigt sich häufig durch Herzrasen oder Herzstolpern. Doch nicht jeder verspürt diese Symptome, manche Patienten bleiben auch komplett beschwerdefrei. "Vorhofflimmern ist jedoch eine ernst zu nehmende Erkrankung, die weitreichende Folgen haben kann", erklärt Prof. Stephan Holmer, Chefarzt am Klinikum Landshut und als Kardiologe Experte für Herzerkrankungen. Dazu zählt ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle, Herzschwäche oder Auswirkungen auf andere Organe. "Vorhofflimmern sollte im Idealfall frühzeitig erkannt und behandelt werden", so Prof. Holmer. Beim Herzabend am Donnerstag, 10. November, klären er und sein Team über Prävention, Umgang und Behandlung von Vorhofflimmern und Begleit- sowie Folgeerkrankungen auf. Beginn der gemeinsamen Veranstaltung von Klinikum Landshut und AOK Landshut-Kelheim ist um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der AOK, Luitpoldstr. 28 in Landshut.

Im ersten von drei Kurzvorträgen informiert Prof. Holmer zu Vorhofflimmern und insbesondere zum Zusammenhang zur Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzschwäche kann eine direkte Folge des Vorhofflimmerns sein, Betroffene leiden u.a. unter Atemnot und Wassereinlagerungen. Auch auf die Fragen welche neuen und bewährten Behandlungsmethoden der Herzschwäche zur Verfügung stehen, geht der Referent ein.

Um Blutverdünnung bei Vorhofflimmern geht es im nächsten Vortrag von Oberarzt Dr. Thomas Graf. Um Vorhofflimmer-Patienten vor einem Schlaganfall zu schützen, müssen häufig konsequent Medikamente zur Blutgerinnungshemmung ("Blutverdünner") gegeben werden. Dr. Graf klärt darüber auf, welche Medikamente zu wem passen und ob es mögliche Alternativen gibt.

Die Methoden der Behandlung von Vorhofflimmern im Herzkatheterlabor mittels Katheterablation sind heutzutage weltweit etabliert. Wie funktioniert das genau, für wen ist die Ablation geeignet und wer profitiert davon ganz besonders? Diese Fragen beantwortet im letzten Vortrag des Herzabends Priv-Doz. Dr. Joachim Seegers, Sektionsleiter der Elektrophysiologie am Klinikum.

Nach jedem Vortrag stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt zum Herzabend ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Außerdem gilt FFP2-Maskenpflicht (bitte selbst mitbringen), die Plätze sind begrenzt.

Das Programm im Überblick:

  • Vorhofflimmern und Herzschwäche (Chefarzt Prof. Dr. Holmer)
  • Blutverdünnung bei Vorhofflimmern: Warum und Wie? Alternativen? (Oberarzt Dr. Graf)
  • Ablation bei Vorhofflimmern (Sektionsleiter PD Dr. Seegers)