Artikel: Klinikum Landshut

Auf Herz und Nieren geprüft

Erfolgreiche ISO-Rezertifizierung im Klinikum bestätigt hohen Qualitätsanspruch

DIN EN ISO 9001:2015 - hinter diesem sperrigen Begriff verbirgt sich die meistbedeutende Norm im Qualitätsmanagement. Das Klinikum Landshut hat sein Zertifikat dieses Jahr erstmals mit Bravour verteidigt. Somit ist ein hoher Qualitätsanspruch in allen auditierten Bereichen von unabhängiger Stelle bestätigt.

Nach einem bereits im Februar online durchgeführten Audittag sind die Prozesse im Klinikum Landshut nun auch vor Ort auf Herz und Nieren geprüft worden - am Ende mit dem gewünschten Erfolg. Die unabhängigen Auditorinnen des TÜV Süd sprachen Ende Mai ihre Empfehlung aus, dass das Klinikum seine Zertifizierung für die Norm ISO 9001:2015 behalten darf - das offizielle Zertifikat hängt seit wenigen Tagen in der Eingangshalle. Das Gütesiegel bestätigt den hohen Qualitätsanspruch und die Ambition, sich kontinuierlich zu verbessern.

"Besonders freut uns, dass uns die Auditorinnen eine hohe Patientenorientierung bescheinigt haben", sind sich die beiden Interimsgeschäftsführer André Naumann und Prof. Florian Löhe einig. "Der Patient steht in unser aller Mittelpunkt - darauf sind natürlich auch alle Prozesse ausgerichtet." Ein Herzstück der Norm ISO 9001:2015 ist außerdem der Grundsatz der kontinuierlichen Verbesserung. Auch hier bescheinigten die Prüferinnen Julia Haas und Karin Bernecker, dass seit der Erstzertifizierung vor einem Jahr "in vielen Bereichen Verbesserungen nachgewiesen werden konnten".

Auch dieses Mal wurden medizinische Fachbereiche, pflegerische Stationen und Abteilungen der Verwaltung gleichermaßen geprüft. Kritisch hinterfragt haben die Auditorinnen vor allem, ob alle wesentlichen Prozesse aufeinander abgestimmt sind.

"Vielen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an dieser Erfolgsgeschichte beständig und intensiv mitgewirkt haben", so die beiden Interimsgeschäftsführer. "Die Rezertifizierung ist ein Erfolg für unser gesamtes Team." Eine besondere Rolle hatten alle Zentral-, Kern- und dezentralen Qualitätsmanagement-Beauftragten, die besonders eng in die Vorbereitungen eingebunden waren. "Dank eines effektiven Qualitätsmanagementsystems können wir gewährleisten, dass Tätigkeiten aller Art, die Auswirkungen auf die Qualität haben, geplant, gesteuert und überwacht werden", betonen Naumann und Löhe.

Die Zertifizierung gilt für das gesamte Klinikum Landshut über alle Disziplinen hinweg. Die nächste große Rezertifizierung ist in drei Jahren angesetzt. Bis dahin wird der Verbesserungsprozess mittels jährlicher Überwachungsaudits überprüft.

Über die erfolgreiche Rezertifizierung freuen sich (v.l.) Pflegedirektor Jürgen Bacher, Interimsgeschäftsführer Prof. Florian Löhe, Ärztlicher Direktor Prof. Stephan Holmer, Martin Wilke (Zentraler Qualitätsmanagement-beauftragter (QMB)), Oberarzt Bernhard Satzl (Kern-QMB Ärzte), Karolina Steinbauer (Kern-QMB Pflege), Auditorin Julia Haas, Ines Paintner (Zentrale QMB), Interimsgeschäftsführer André Naumann, Auditorin Karin Bernecker, Dr. Peter Kaiser (Ltd. Arzt Hygiene) und Leihla Guth (Kern-QMB Pflege). Foto: Klinikum Landshut