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Artikel: Klinikum Landshut

Der Eiseskälte ökologisch trotzen

Wussten Sie, dass am Klinikum Landshut mit nachwachsenden Rohstoffen für Wärme gesorgt wird und dass davon auch unsere Nachbarn was haben?

Am Klinikum wird nachhaltig geheizt - bei der klirrenden Kälte mit zweistelligen Minusgraden sorgt unsere Hackschnitzelheizung für angenehme Temperaturen. Damit wird nicht nur das Klinikum selbst mit all seinen Nebengebäuden versorgt, sondern bereits auch die neuen Personalappartements und externe Abnehmer - das benachbarte Bezirkskrankenhaus, der BRK-Kreisverband und bei Bedarf die Schwimmschule. Die Heizungsanlage hat eine Leistung von 2.000 kW, 360 Kubikmeter umfasst das Hackschnitt-Lager. Wir heizen nicht erst im Neubau besonders ökologisch durch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe. Ortsansässige Zulieferer versorgen die Anlage mit der Biomasse. Bei der anhaltenden Kälte werden derzeit täglich zwischen 60 und 70 Kubikmeter Hackschnitt verheizt - zum Vergleich: im September lag der Bedarf bei rund 40 Kubikmeter pro Tag. Im Heizkessel werden Temperaturen von rund 900 Grad erreicht. Doch damit nicht genug - zwei Gaskessel (mit einer Leistung von 3.700 kW bzw. 2.500 kW) sind zusätzlich im Einsatz, die notfalls auch mit Öl betrieben werden können. 2017 lag der Rohstoffverbrauch bei 13.670 Kubikmetern Hackschnitt. Damit wurden 10.600 Megawatt Wärme erzeugt. Sollte es zu einem Ausfall kommen, kann über Gas bzw. mittels der Öltanks (Fassungsvermögen 80.000 Liter) drei Tage weiter geheizt werden. Das System ist damit komplett autark und extern fahrbar.

60 und 70 Kubikmeter Hackschnitt werden bei Minusgraden täglich verheizt.