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Artikel: Klinikum Landshut

Radiologie des Klinikum erstmals ISO-zertifiziert

Der TÜV Süd hat die Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie des Klinikums Landshut erstmals nach den strengen Kriterien nach ISO 9001:2008 zertifiziert. Die Radiologie ist die erst zweite Klinik im Haus, die sich nach diesen Kriterien hat zertifizieren lassen. Seit rund zehn Jahren ist die Radiologie bereits unverzichtbarer Hauptbehandlungspartner der zertifizierten Organkrebszentren im Klinikum Landshut.

Hauptverantwortlich für das reibungslose Gelingen waren hierbei der Qualitätsmanagementbeauftragte Dr. Stefan Ernst, leitender Oberarzt der Radiologie, und Franz Kierstein, stellvertretender Leiter der medizinisch-technischen Radiologieassistenten. "Mit der Zertifizierung wird uns nun auch von externer Seite bestätigt, dass wir nach den strengsten Qualitätskriterien arbeiten", so Chefarzt Privatdozent Dr. Hans-Peter Dinkel. Er sieht die Zertifizierung als Auszeichnung für sein gesamtes Team.

Vor der Zertifizierung hat die Radiologie jeden einzelnen Schritt von der telefonischen Anmeldung über die Abläufe von Untersuchungen und Behandlungen bis hin zum abschließenden Art-Patienten-Gespräch analysiert und die Abläufe, wo immer es ging, optimiert. Neben der Erstellung von Prozessstandards und Arbeitsanweisungen mussten auch sämtliche Formulare gelenkt werden. Die einzelnen Prozesse werden in einem normierten Qualitätshandbuch festgehalten, an dem sich alle Mitarbeiter der Abteilung orientieren. Sobald sich weitere Verbesserungspotenziale ergeben, wird das Handbuch aktualisiert und die neuen Prozesse von den Mitarbeitern verinnerlicht.

"Jedes gute Qualitätsmanagementsystem basiert auf ständige Verbesserungen", erklärt PD Dr. Dinkel. So wird der TÜV bei den jährlichen Audits überprüfen, ob die Radiologie noch alle Anforderungen erfüllt, die sich ebenfalls regelmäßig weiterentwickeln und an den medizinischen Fortschritt anpassen. Deshalb garantiert eine Zertifizierung den Patienten, aber auch der Klinik, dass sie stets nach den aktuellen modernen Leitlinien handelt.

"Mein Dank für die stete Betreuung und das Gelingen der reibungslosen Zertifizierung gilt auch dem Qualitätsmanagement", so PD Dr. Dinkel.

Die Klinik bietet das gesamte Spektrum an Röntgendiagnostik und kann beispielsweise auf ein 128 Zeilen CT, auf ein bundesweit nahezu einmaliges Mammographiegerät, sowie über Kooperationen auf einen geschlossenen und offenen MRT zurückgreifen. Zwischen 60.000 bis 70.000 Leistungen erbringt die Klinik pro Jahr im Bereich der Diagnostik. Die Norm DIN EN ISO 9001 ist das weltweit am stärksten verbreitete Qualitätsmanagementverfahren. Aufgrund des Schwerpunkts auf Abläufe, die den Patienten bzw. Kunden in den Mittelpunkt stellen, eignet es sich ideal für Krankenhäuser.

von links: Der leitende Oberarzt Dr. Stefan Ernst, Chefarzt Privatdozent Dr. Hans-Peter Dinkel und der stellvertretende Leiter der medizinisch-technischen Radiologieassistenten Franz Kierstein freuen sich über das Zertifikat

von links: Der leitende Oberarzt Dr. Stefan Ernst, Chefarzt Privatdozent Dr. Hans-Peter Dinkel und der stellvertretende Leiter der medizinisch-technischen Radiologieassistenten Franz Kierstein freuen sich über das Zertifikat