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Artikel: Klinikum Landshut

„Starke Partner“ für die Pflege-Ausbildung

Drei Berufsfachschulen unterzeichnen Netzwerkvereinbarung

Ab 1. Januar wird die Pflege-Ausbildung bundesweit neu strukturiert. Dafür müssen auch die Praxiseinsätze neu koordiniert werden. Jetzt haben Klinikum, Caritas und vhs Landshut gemeinsam eine Netzwerkvereinbarung unterzeichnet.

Noch sind nicht alle Rahmenbedingungen für die generalistische Pflegeausbildung final geregelt. Fest steht, dass die pflegerische Ausbildung in ganz Deutschland einheitlich neu geregelt wird. Das Klinikum bildet dann nicht mehr Gesundheits- und Krankenpfleger aus, sondern Pflegefachmänner und -frauen. Auch für die Alten- und Kinderpflege heißt der Berufsabschluss ab 1. Januar nicht mehr Alten- bzw. Kinderkrankenpfleger, sondern ebenfalls Pflegefachmann. Diese Vereinheitlichung der dreijährigen Ausbildung geht mit einigen Veränderungen und einem großen Umstrukturierungsprozess einher. So müssen auch die externen Praxiseinsätze neu geregelt werden. Pflegefachmänner und -frauen, die ab nächstes Jahr ihre Ausbildung beginnen, haben einen größeren Stundenanteil auf einer Sozialstation, einem Altenheim, einer Pädiatrie sowie einer Psychiatrie zu leisten.

Kürzlich haben die Berufsfachschule für Krankenpflege (Träger Klinikum Landshut), die Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe der vhs Landshut und die Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe des Caritasverbandes Diözese Regensburg eine Netzwerkvereinbarung unterzeichnet. Das Ziel: Genau bei diesen externen Praxiseinsätzen enger zusammenzuarbeiten. "Starke Partner, starkes Ergebnis", fasst es Dr. Philipp Ostwald, Geschäftsführer des Klinikums, zusammen. "Damit sind wir für die Zukunft besser gerüstet und können unsere Ausbildung der kurzen Wege beibehalten." Alle Praxiseinsätze können im Stadtgebiet Landshut absolviert werden. "Diese Nähe ist vor allem für Schüler unter 18 Jahren und Auszubildende ohne eigenes Auto wichtig", sagt Marie-Luise Emslander, Schulleiterin der privaten Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Landshut. Mit der Netzwerkvereinbarung habe man "eine Vorreiter-Rolle" eingenommen. "Heute haben wir ein Fundament geschaffen für die generalistische Ausbildung", so Matthias Treiber, Geschäftsführer der vhs Landshut. "Auch für unsere Kooperationspartner ist das ein wichtiger Schritt." Diakon Michael Weißmann, Diözesan-Caritasdirektor, lobt die gute Zusammenarbeit der Schulen und der Träger. "Wir sind uns in vielerlei Dingen einig und wollen weiterhin eine qualitativ hochwertige Ausbildung anbieten. Mit dem heutigen Tage sind wir arbeitsfähig." Auch für weitere Partner sind die Schulen offen.

Drei Schulen an einem Tisch: (vorne v.l.) Ulrike Sölch (Schulleitung Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe, vhs Landshut), Sabine Wurzer (Schulleitung Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe, Caritasverband Diözese Regensburg) und Marie-Luise Emslander (Schulleitung Berufsfachschule für Krankenpflege, Klinikum Landshut) mit (hinten v.l.) Robert Kloss (1. Vorsitzender vhs Landshut), Matthias Treiber (Geschäftsführer vhs Landshut), Diakon Michael Weißmann (Diözesan-Caritasdirektor), Christine Steindl (stellv. Pflegedirektion Klinikum Landshut) und Dr. Philipp Ostwald (Geschäftsführer Klinikum Landshut). Foto: Klinikum Landshut