Neues Krankenhaus ab 1965: Klinikum Landshut

Start des neuen Krankenhauses

Vier städtische Krankenhäuser vereint an den Rennwegwiesen

Nach einer Planungszeit von zehn Jahren und einer Bauzeit von fünf Jahren wurde am 05.07.1965 das zentral auf den inneren Rennwegwiesen an der Robert-Koch-Straße errichtete Städtische Krankenhaus Landshut eingeweiht. Die vier bestehenden städtischen Krankenhäuser wurden hier konzentriert und nach dem Umzug aufgelöst.

Die ärztliche Leitung des städt. Krankenhauses in dieser Gründungsphase hatte Prof. Dr. med. Georg Landes.

Das neue Krankenhaus wies zunächst 501 Planbetten für die Fachgebiete Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Strahlentherapie, Wachstation, Infektions- und Reanimationsstation sowie Unterbringung für Geisteskranke aus.

Weitere wichtige Daten der Geschichte des Klinikums

1969 bis 1979

Unterzeichnung der Lehrkrankenhausvereinbarung 1975
Unterzeichnung der Lehrkrankenhausvereinbarung 1975

1969 bis 1979

1969 Erlass des Organisationsstatutes (Satzungsrecht) für das Städtische Krankenhaus Landshut

1970 Gründung der zentralen Wachstation und der operativen Intensivstation mit Unterstellung unter die Anästhesiologie

1972 Teilung der 6-Bett- in 3-Bett-Zimmer, Umfunktionierung der Aufenthaltsräume in Patientenzimmer. Dadurch Erhöhung der Planbettenzahl auf 563

1975 Unterzeichnung der Lehrkrankenhausvereinbarung zwischen dem Präsidenten der Ludwig-Maximilians-Universität München und Oberbürgermeister Josef Deimer am 13.07.1975

1975 Umstellung auf die kaufmännische Buchführung

1977 Inbetriebnahme des neuen Lehrgebäudes für Medizinstudenten und Krankenpflegeschule

1978 Errichtung eines hauptamtlichen Pathologischen Institutes

1980 bis 1989

1980 bis 1989

1980 Inbetriebnahme der neuen Wäscherei Inbetriebnahme der ersten Gammakamera

1982/1983 Inbetriebnahme der Belegabteilungen für Augenheilkunde und HNO-Heilkunde

1983 Inbetriebnahme des ersten Computertomographen
Inbetriebnahme der hauptamtlichen Klinik für Urologie

1985 Inbetriebnahme der hauptamtlichen Klinik für Orthopädie

1986 Einweihung des neu errichteten Bettenhauses 3
Inbetriebnahme der Angiokardiographie-Anlage (Herzkathetermessplatz)

1988 Inbetriebnahme des Linearbeschleunigers für die Strahlentherapie

1990 bis 1999

1990 bis 1999

1990 Inbetriebnahme des Radiologischen OP's und der Afterloading- Einheit, Inbetriebnahme der ersten ESWL-Einheit (Nierensteinzertrümmerer)

1987-1990 Mit der Anpassung der Bettenhäuser 1 und 2 wurde die Gesamtbettenzahl von 603 Planbetten erreicht. In dieser Bauphase wurden auch Nasszellen in jedem Patientenzimmer eingerichtet und das 2-Bett-Zimmer als Regelleistung ohne Aufschlag installiert.

1990 Das Städtische Krankenhaus führt ab sofort die Bezeichnung KLINIKUM LANDSHUT

1991 Anerkennung des Klinikums als Perinatalzentrum zur stationären Versorgung von Risiko-Neugeborenen im organisatorischen Verbund mit dem Kinderkrankenhaus St. Marien – Landshut

1991 Inbetriebnahme der hauptamtlichen Neurologischen Klinik

1993 Inbetriebnahme der neuen Küche

1994 Der Kernspintomograph, welchen eine niedergelassene Praxis im Kooperationsmodell am Standort Klinikum betreibt, wird eingeweiht

1996 Inbetriebnahme der Belegabteilung für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

1998 Einweihung des neuen Funktionsbaues mit neuen Operationssälen, Intensivstation, Aufwachstation, Notfallbehandlung, Röntgenabteilung, Unterbringung verschiedener Kliniken und deren Ambulanzen, Apotheke, Zentralsterilisation, Bäderabteilung, Zentrallager

2000 bis 2005

2000 bis 2005

2000 Inbetriebnahme eines zusätzlichen zweiten Linearbeschleunigers; außerdem wird das Brustzentrum der Frauenklinik gegründet

2001 Zur Entscheidung über eine Änderung der Rechtsform arbeiten der Bayerische Kommunale Prüfungsverband und die Unternehmungsberatung Oberender & Partner mit Anhörungen vor Ort gutachterliche Stellungnahmen aus

2002 Nach Vorstellung der Gutachten über die Rechtsform und Diskussion und ergänzende gutachterliche Hinweise des Beratungsbüros Rödl & Partner beschließt der Stadtrat, das Klinikum Landshut auszugliedern und eine gemeinnützige Krankenhausgesellschaft zu gründen.
Das Klinikum optiert für den Frühumstieg in das DRG Abrechnungssystem

2003 Nach Ausarbeitung von Spaltungs- und Ausgliederungsplänen, Personalüberleitungen, Beamtengestellungsvertrag mit Zuweisungsverfügungen, Überlassungserklärungen der Fördermittel, Bürgschaftserklärungen, Bilanzerstellung, Neufassung der Schulträgerschaft sowie begleitenden Beschlüssen erfolgt die notarielle Beurkundung der Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH am 01.08.2003 vor dem Notar. Die Eintragung in das Handelregister erfolgte am 04.09.2003. Anstelle des Oberbürgermeisters und des Stadtrates lt. Satzung leitet das Klinikum nunmehr ein Geschäftsführer;
bestellt werden hierzu: Leitender Rechtsdirektor Hans Schober vom 01.08. – 30.09.2003, Betriebswirt Nobert Nowicki ab 01.10.2003

2004 Die Strahlenabteilung wird geteilt in eine „Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie“ und eine „Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie“

2005 Die Unfallchirurgie wird nach Änderung der Berufsordnung von der Chirurgischen Klinik abgetrennt und der Orthopädie zugeschlagen