Händehygiene schützt – mehr denn je

Aktionstag Saubere Hände am Klinikum Landshut

Keimspektrum im Arbeitsumfeld: Die Klinikhygiene hat im Labor untersuchen lassen, was auf Tastatur und Stiften oder unter Gelnägeln zurückbleibt. Beim Aktionstag Saubere Hände klärt Hygienefachkraft Ina Stach (hinten) zur Hygiene am Arbeitsplatz auf.

Lackierte Fingernägel, die Uhr am Handgelenk, wild umherfliegende Haare: All das sind typische "Hygienetabus" für Klinikpersonal wie Ärzte, Pflegekräfte oder Therapeuten, die direkt am Patienten tätig sind. Am Dienstag konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Landshut beim "Aktionstag Saubere Hände" ihr Wissen auffrischen und auf die Probe stellen. Organisiert hatte die Veranstaltung die Abteilung Klinikhygiene. "Wir wissen, wie wichtig es ist, auch alltägliche Tätigkeiten wie die Händedesinfektion regelmäßig zu schulen", so Dr. Peter Kaiser, Leiter der Klinikhygiene. Eine konsequente Händedesinfektion schützt Patienten und Kollegen und dient auch dem Eigenschutz: "Für die Händedesinfektion gibt es keine Kompromisse", betont der Hygieneexperte. Denn die Hände sind der Krankheitsüberträger Nr. 1, beispielsweise bei Grippe-, Noro- und natürlich Covid-19-Viren. Händewaschen mit Wasser und Seife ist im medizinischen Umfeld keine Alternative: "Auch nach dem Händewaschen verbleiben manche Erreger auf der Haut", so Dr. Kaiser.

Am Klinikum Landshut werden im Rahmen der Aktion Saubere Hände sogenannte Compliance-Beobachtungen zur Händehygiene durchgeführt. Für den Zeitraum